Der wahre Sinn von ARMA ?

ein allgemeines Diskussionsforum rund um OFP, Armed Assault & ARMA2

Moderator: Sudden Death

Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Chaos am Montag 24. November 2008, 13:56

Mir ist etwas aufgefallen. Irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben, doch immer deutlicher sehe ich, daß unser liebes OFP/ARMA immer mehr von der Community pervertiert wird. Ich dachte schon lange, daß da irgendetwas nicht stimmt, daß es mein Blickfeld verkrümmt wie ein Spiegel auf dem Rummel. Irgendwass stank da, doch ich konnte - als Mapper - mir zuerst keinen Reim daraus machen. Jetzt sehe ich das klar - ARMA ist das in erster Linie ein Spiel, das heisst, das man damit spielt, aber auch - in diesem Fall - Missionen zum spielen entwickelt.

Doch was tut sich in der Community diesbezüglich (war auch bei OFP schon so) ? Ganz genau - es gibt immer weniger Missionen, von dennen werden immer seltener veröffentlicht, aber dafür werden immer mehr - nicht selten sinnfreie bzw. bereits in anderer Farbe vorhandene - Addons erstellt.

Wozu? Sitzt dann einer Tagelang vor dem PC und fährt durch leere Inseln ohne Sinn und Verstand nur weil er einen neuen Kampfpanzer runterlud, oder stellt er 4 west gegen 4 ost Panzer hin und zudem paar Infanteriegruppen und nennt das dann auch noch Spielspaß? Sind wir tatsächlich schon so tief gesunken, daß uns nichts schöneres einfällt ? Mir kommt es als ob ARMA zu einer Testplatform für Addons verkommen wäre. Und das obwohl der Missionseditor doch so unendlich viele Möglichkeiten bietet.

So richtig gute Missionen gabs schon immer wenige, aber es gab schon immer mehr Addons. Für jede releaste Mission, werden inzwischen schätzungsweise ung. 30 Addons in der gleichen Zeit released. Bah, auch noch etliche Scripte und Mods. Natürlich sind die gut, nötig und nützlich (meistens jedenfalls). Doch nur eine Mission kann doch das alles so richtig zur Geltung bringen. Eine Mission zur Abwechslung die nicht in 5 Minuten vorbei ist.

Ist das fehlen der Missionen - neben der schon eh vorhandener Schwächen von ARMA - und die falsche Nutzung durch die "Kreativen Kräfte" der größte Grund für den Rückgang des Interesses? Was denkt Ihr ?
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Deso am Dienstag 25. November 2008, 14:48

Naja, kommt drauf an. Also zunächst einmal glaube ich das BIS sehr viel auf die Community setzt bzw. denkt "bringen wir ruhig ein unfertiges Spiel raus, die Fans werden es zuende erstellen" und so wars ja auch. Zwar gab es die ein und anderen Patches aber zum Final selbst hat es das Spiel im Endeffekt in meiner Hinsicht nie geschafft. Genauso wirds wahrscheinlich auch mit Arma 2 sein. Ein etwas erweitertes Arma was dann auch so die ein und anderen Schwächen hat bis die Fans wieder zuschlagen und anderen Leuten es mit ihren Addons/Mods geschmackhaft machen! Was sogar mir passiert ist den ohne Addons/Mods taugt es rein gar nichts. Weder zur Simulation, noch zum Spielspaß! - nichtmal der Sound! Mehr steckt da kaum hinter und wer jetzt noch ein bisschen mitdenkt wird merken warum das mit den wenigen Mission so ist.

PS: Und BIS sammelt natürlich noch glatt die Ideen der Addons von Arma 1 in ihr nächstes Spiel, Arma 2 und verdient ne ganze Summe Kohle den die Community will es realistisch haben - und das Millitär auch! Somit erstellen sie VBS1 & 2 und schon hat sich der halb Kreis geschlossen. US Millitär steckt nämlich 50 Million in die nächste Simulation!
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Chaos am Mittwoch 26. November 2008, 07:33

Es geht nicht darum was BIS macht, es geht darum was wir selbst daraus machen. Zur OFP Zeiten war die KI viel besser und die Möglichkeiten coole Missis auf die Beine zu stellen auch, doch schon damals konnte man diesen Unterschied feststellen. Eine Mission hängt doch nicht ausschließlich von der KI ab, es sind auch die Storys, der Aufbau, die Ideen und die teschnische Umsetzung auf die es ankommt. Das wir jetzt aktuell eine echte Flaute haben ist ja klar. ARMA ist so gut wie verblutet weil es so viel Bugs gab und immer noch gibt. Doch schon seit Anfang von ARMA war die Auswahl an guten und aufwendigen Missis eher gering, wobei die Anzahl an Addons wuchs.

Ich persönlich sehe aber keinen Grund ein Addon zu basteln, wenn es nie in einer Mission eingesetzt wird. Paar Infanterie und Panzergruppen auf die Schnelle zu erstellen und gegeneinander laufen zu lassen ist doch gar keine Mission. Doch es machen sehr viele Leute. Nach 4-5 Minuten ist alles vorbei und die Addons werden wieder von der Festplatte "entsorgt" bzw. für immer vergessen. Ich sehe darin wirklich keinen richtigen "Spaß".

Ist übrigens auch traurig, daß so wenige Leute was zum Thema zu sagen haben.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon TheRookie am Mittwoch 26. November 2008, 13:17

Hier und da gab es aber auch Licht am Ende des Tunnels. OTK z.B., die wirklich sehr gute Kampagnen gemacht haben oder auch andere. Nur sind es eben nichtmehr so viele. Einige meinten ja, sie würden ArmA2/Game2 abwarten - mal sehen was draus wird. Und viele haben sich eben auf ihre Coop-Server verkrochen und spielen dort ihren Krieg. Ich hoffe einfach, dass eine qualitativ gute Kampagne in ArmA2, wieder mehr Leute anregen wird, selber soetwas zu machen. Ich fand die ArmA-Kampagne hatte einfach nicht diese magische Wirkung. Man hat sie nicht gespielt und gedacht: sowas will ich jetzt auch machen.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon W0lle am Mittwoch 26. November 2008, 17:42

Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem dass die Missionsersteller wenig bis gar kein Feedback für Ihre Arbeit bekommen. Schaut euch die BI Foren an, selbst wenn einer noch so ein popeliges Addon erstellt (und sei es nur geklaut) bekommt seitenweise Feedback. Wenn jemand ne Mission erstellt an der er Stunden, Tage oder Wochen gebastelt hat laden 100 Leute die mission runter. Von denen bedanken sich mit Glück 2 oder 3. Mindestens genausoviele beschweren sich über den Schwierigkeitsgrad, fehlende Addons oder was auch immer. Und die restlichen 95 spielen die Mission ohne auch nur einen Gedanken an den Zeitaufwand zu verschwenden.
Ach und wehe Du kommst auf die hirnverbrannte Idee und benutzt mehr als ein paar Addons die man erst runterladen muss. :?

Im englischsprachigen Bereich, und vor allem im MP) geht es ja noch, aber die deutschsprachige Community hat echt ne Krise. Wie Chaos schon sagte hängt das auch damit zusammen dass ArmA mehr als nur verbuggt war oder ist. Es gibt Ausnahmen, siehe Mr-Murrays Battle of Ortego. Aber selbst da waren die Reaktionen, vor allem in der deutschsprachigen Community mehr als verhalten. Das Hauptproblem ist das fehlende Feedback/Dank an die Missionsersteller.

Mega Off-topic aber das muss jetzt raus:
PS: Und BIS sammelt natürlich noch glatt die Ideen der Addons von Arma 1 in ihr nächstes Spiel, Arma 2 und verdient ne ganze Summe Kohle den die Community will es realistisch haben - und das Millitär auch! Somit erstellen sie VBS1 & 2 und schon hat sich der halb Kreis geschlossen. US Millitär steckt nämlich 50 Million in die nächste Simulation!

Ähhh Moment mal! Von welchen Addonideen redest Du die BIS jetzt angeblich von der Community eingesammelt hat und jetzt in ArmA2 verwendet? Und dann machen die auch noch Geld damit dass sie ein Spiel entwickeln...
Und was hat das ach so böse VBS2 jetzt damit wieder zu tun? Ich kann Dir garantieren dass weder BIS noch BIA es nötig haben Addonideen zu klauen. Ohne Dich jetzt angreifen zu wollen aber vielleicht solltest Du dich erstmal schlau machen bevor Du irgendwelche Ideen in die Welt setzt? Jedes noch so kleine Addon in VBS2 wird erstellt weil es einer der Kunden (US Marines oder Army, Kanadier, Australier etc.) bestellt und bezahlt hat. Die Behauptung dass die mit Community Ideen sich ne goldene Nase verdienen ist einfach nur lächerlich. Im Gegenteil, für die ArmA community interessiert bei BIA kein Mensch.
Ansonsten, die ganze Zeit wird sich darüber beschwert dass BIS nicht auf die Community hört. Offensichtlich tun sie es dennoch und jetzt kommt einer und behauptet sie würden Ideen (Wünsche?) der Community einsammeln und zu Geld machen. Hallo, geht's noch?
Und was hat die Tatsache dass das US Militär 50 Mio. $ in die nächste Simulation investiert damit zu tun? Woher willst Du wissen welche Simulation es wird oder ob BIS/BIA überhaupt was damit zu tun haben?

Sorry aber ich kann dieses BIA/VBS2 gebashe nicht mehr hören/sehen. Keine Ahnung, null Hintergrundwissen aber BIA/VBS2 ist immer böse, aus welchem Grund auch immer und sei es nur aus Neid weil man sich deren Produkt nicht leisten kann.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Eddie am Mittwoch 26. November 2008, 18:58

Hallo,

muss Dir recht geben, Chaos. Das Verhältnis Missis:Addons war schon zu OFP-Zeiten überproportional zugunsten der Addons entschieden worden. Das hat sich mit Arma nochmals verstärkt. Ich glaube, dass hat folgenden Grund: Missionen spielt man ein oder zweimal, Addons könnte man ständig verwenden. Und in der Com profiliert man sich gerne durch das, was länger lebt. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Ich bin froh über jede Mission/Kampagne die hier veröffentlicht wird.

Gruss
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Killskin am Mittwoch 26. November 2008, 19:56

Auch ich kann der Aussage zustimmen das es in ArmA an Mission fehlt vorallem an guten Singelplayer Missionen bzw. Kampagnen. Addons sind natürlich auch wichtig aber wie es zur Zeit ist nervt mich Persöhnlich auch da jeder irgendwie ein Addon rausbringt aber es kommt nix zusammen hängendes. Sprich ich warte seit ewigkeiten auf einen guten AAV7 war sogar schon so verzweifelt das ich mich selber in Oxygen² eingellesen habe (hat leider nicht geklappt). Was ich damit sagen will man hat viele einzellne Addons aber keine zusammenhängende Armee.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Eddie am Mittwoch 26. November 2008, 20:58

Da fällt mir gerade so ein, dass Mapfact zum Resease von ARMA die Seite umgebaut hatte, vom Schwerpunkt Missis/Kampagnen zu Addons. Begründet wurde das u.a. mit dem geringen Feedback. Das ist verständlich, wie viel Zeit hatte z.B. Big X für die Rambo Kampagnen geopfert. Aber:

Ich werfe mal die Frage in den Raum, warum die Feedbacks denn für die Missionsersteller so wichtig sein müssen. Klar freut sich jeder über ein Lob. Aber wer weiss denn genau, wie oft seine Mission gezogen wurde und wie viel Spass viele damit hatten? Wenn ich eine Mission wie Lonewolf1980 "1st Battalion Parachute Regiment" gebaut hätte, die bei Armaholic 28500 mal gedownlodet wurde, würde ich auch ohne Feedback stolz auf meine Arbeit sein. Und ich unterstelle jetzt einfach mal, dass Lonewolf1980 keine hunderte positive Feedbacks bekommen hat.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Killskin am Mittwoch 26. November 2008, 21:28

Manchmal ist auch 1 Lob mit schönen Pro, Contra Tipps für verbesserungen schöner als 100mal "Jo danke" Kommentare die schreiben eh nur was um was zu sagen oder auf eine größere Beitrag Zahl kommen wollen.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Eddie am Mittwoch 26. November 2008, 21:47

Das ist in der Tat schön, aber leider nicht die Realität. Und damit müssen wir nun mal klarkommen, Killskin. :wink:
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Eddie am Mittwoch 26. November 2008, 22:36

@WOlle
Ich verstehe nicht, warum du dem Dank an die Missionsersteller so einen hohen Stellenwert einräumst. Es sollte so sein, ja. Es ist aber nicht so. Warum? Weil sich eben heute niemand bedankt, sondern sich einfach nimmt, was er bekommen kann.
Hier ist nicht der Ort um das zu diskutieren.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon W0lle am Mittwoch 26. November 2008, 22:46

Also zumindest bei Armaholic lässt sich schon feststellen wieviel Downloads eine Mission hat. Dort können auch Bewertungen abgegeben werden, und auch davon wird nur verhalten Gebrauch gemacht.

Klar ist ein gutes Feedback besser als 100x Danke, aber auch das gibts ja eher selten. Gibt jede Menge Missionen wo es null Rückmeldung gibt. Wir haben z.B. in der VBS community einen der macht von fast jeder Mission die er spielt eine ganze Ladung Bilder oder Videos davon. Alleine dafür lohnt sich dann der ganze Aufwand um die Mission zu erstellen. Davon abgesehen, wie lange braucht man um einen halbwegs brauchbaren "Danke" Beitrag zu schreiben? Aber über ArmA, ArmA2 und BIS können seitenweise Beiträge geschrieben werden - das ist ja das eigentliche Problem. Ist ja nicht so dass du für Feedback 30 Minuten aufwenden musst.

Aber gar kein Feedback während es für Addons unter Garantie welches gibt ist schon heftig. Offensichtlich realisiert ein Großteil der Community nicht was für ein Aufwand es ist eine halbwegs brauchbare Mission hinzulegen. Ich kann Mapfact da schon verstehen dass die sich mehr auf addons konzentrieren. Geht mal bei denen ins Forum und seht euch das Feedback Unterforum für ArmA an. Dann vergleicht das mal mit dem alten OFP Forum von denen, das ist wirklich deprimierend wie sich - vor allem die deutschsprachige Community - mit Kommentaren und Dank zurückhält.

Hier ist nicht der Ort um das zu diskutieren.

Ach nein? Ich denke es geht genau darum in diesem Thread.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Eddie am Mittwoch 26. November 2008, 23:31

Mir persönlich wäre es auch lieber, es gäbe mehr gute Feedbacks um die Missionsbauer motivieren. Ich bleibe aber dabei, dass das hier nicht der Thread ist um das Problem des Nehmens und Gebens zu diskutieren. Wir wollen doch hier keine Bekenntnisse abgeben, oder? Klartext: Das Thema ist viel zu Philosophisch.

Ich hoffe auf die neue Spiel-Atmosphäre von Arma2 und wünsche, dass dadurch die Com wieder neu belebt wird.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon Chaos am Donnerstag 27. November 2008, 09:57

Ich denke schon, daß es hier etwas um Philosophie geht.

Unsere Seite hat nu wirklich jede Möglichkeit, damit die Spieler die Missionen bewerten und kommentieren können. Stattdessen werden in 9 von 10 Fällen anfragen nach Lösung, Addon-Fehlermeldungen etc. gestellt obwohl dafür das Forum da ist. Wenn man schon sich die Müh macht solche Anfragen - an den unmöglichsten Stellen nebenbeigemerkt, denn sogar im Gästebuch - zu stellen, dann könnte man doch endlich den Missionsmachern auch Feedback geben. Aber nöö, wozu auch. Ich nehme lieber, gebe aber nichts zurück, meist noch nicht einmal ein kurzes "Thx".

Ich weiß nicht wer sich heute daran noch erinnern kann, ich hatte mal für OFP so 2 Missionen gemacht, eine mit Suddies und anderer Leute unentbehrlicher Hilfe, die waren ganz gut bekannt geworden. Vor allem die 2-te hatte mehrere Tausend Downloads. Im dt. Bereich waren es vielleicht 1400 dls. Dafür gab es nur etwas über Zehn Kommentare und 16 Wertungen hier im dt. Bereich unserer Seite. Das sind gerade mal 1.01 Prozent(!) In den BI Foren waren es vllt. mal 5-6 Seiten, allerdings ist es auch so, daß auch dort sehr viele Nachfragen standen. Es geht aber vielen Mappern so oder gar noch schlimmer. Ich habe schon viele grandiose Missis hier gesehen - und unsere Kriterien für den Test sind wirklich extrem hart - die hier hohe Punktezahl bekamen, oft runtergeladen wurden, doch am Ende gabs so gut wie Null Feedback.

Die Leute saugen - sprich: nehmen - immer nur, nutzen es, aber selbst sind sie sehr oft dazu nicht bereit feedback zu geben. Es ist aber doch nicht selbstverständlich, daß sie solche Missionen bekommen. Niemand denkt darüber nach, daß eine wirklich gute Mission oder Kampagne zu entwickeln zwischen mehreren Monaten und gar (wie bei mir) Jahren dauern kann. Ich habe seit OFP Zeiten eine Mission in Entwicklung. Jetzt ist sie gestoppt weil die Insel Nogova, oder ähnliches Terrain und gute KI fehlen. Doch sollte das mit ARMA2 zu machen sein, dann habe ich am Ende 5-6 Jahre an einer Missi geschraubt. Brutto gerechnet denn, Netto werden es vllt. mal gerade 6 Monate gewesen sein. Und das nicht alleine, denn auch andere Personen haben mir dabei oft sehr geholfen. Viele Missionen werden von ganzen Teams entwickelt. Doch ein Addon zu erstellen dauert vllt. mal gerade ein 5-tel der Zeit (habe keine Ahnung, kann gut auch eine Woche sein). In 6 Monaten werden eher kleine bis mittlere Mods oder Addonpacks entwickelt.

Ganz ehrlich - der Lob wird meiner Meinung falsch verteilt.

Wozu braucht ein Missionsmacher einen Lob bzw. eine Bewertung? Was kriegt er denn sonst? Er kriegt kein Geld, er selbst kann am Ende seine Mission nicht selten nicht mehr sehen und gar spielen, hat also nur bei der Entwicklung Spaß daran. Irgendwie will man am Ende doch wissen, daß diese Monate harter Denkarbeit schon jemanden etwas bedeuten.

Ja, das ist auf jeden Fall ein philosophisches Topic.

Auch diese Einstellung der Leute ist der Grund dafür, daß wir gerade am überlegen sind ob es diese Seite hier in paar Monaten weitergeben soll. Denn auch mal mittesten oder mithelfen ist für die meisten oft ein Unding. Man nimmt alles so selbstverständlich, aber selbst will sich kaum jemand ein Bein ausreissen.
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Re: Der wahre Sinn von ARMA ?

Beitragvon CBB am Donnerstag 27. November 2008, 18:50

Die Zeiten ändern sich!
Mittlerweile spielen die meisten Spieler doch lieber MP. Die ArmA2 Kampagne soll man ja auch zusammen im Coop spielen können. Missionen & Kampagnen für SP sind auch abhängig von dem der sie spielt und seinen Fähigkeiten. In OFP waren die Missionen anfangs auch einfacherer gestrickt und erst mit der Zeit wurden sie anspruchsvoller. Bei vielen Neuen in ArmA Comm. sucht man aber vergebens nach der Geduld und der Hartnäckigkeit und dem Querdenken (Einfallsreichtum) der alten OFP Veteranen. Die ganzen Editing Guides sind sehr gut für den Einstieg in die Materie nur hapert es am lesen wollen + können. Ob Videotutorials besser wären? Oder ein "Bastelprotokoll" - von einer einfachen Mission zur qualitativ hochwertigen Mission?
Vielleicht gibt es mit ArmA2 ein neues, besseres Leben & leben lassen in der kleinen Community! Kleine Hoffnungsschimmer senden Mods wie CWR, CSLA3, FDF und auch jüngere wie Project RACS, Project'85 u.a. aus.
Der ACE Mod ist dagegen leider immer noch ein Phantommod für die meisten aber vielleicht wirds ja noch was vor Weihnachten.
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